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■ ORT:
■ KONZEPT UND REALISATION:
■ KÜNSTLERINNEN:












Im kollektiven Austausch zwischen den vier Künstlerinnen entstanden zwei Kurzfilmprogramme, die sich im weitesten Sinne auf die Orte ihrer Entstehung beziehen – Wien und Los Angeles. Die beiden Orte fungieren als Ausgangspunkte: In dokumentarischen, experimentellen und hybriden Formen besuchen wir eine Bibliothek in Buenos Aires, reisen zu einer Farm in New Mexico, einem Pool in Teheran, bis in den Himmel über der Schweiz – und weiter in ungreifbare Räume und Oberflächen. Die Arbeiten von Wegbereiter*innen wie Chick Strand, Charles Burnett und Friedl vom Gröller treten in filmische Konversationen mit jenen der nächsten Generationen. In Anlehnung an Esther McCoys „Vienna to Los Angeles: Two Journeys”, eine Sammlung an Briefen zwischen den beiden Architekten Rudolph M. Schindler und Richard Neutra, sind die „Two Journeys”-Filmprogramme ebenso als grenzüberschreitender Dialog zu verstehen – ein Dialog, in dem die Möglichkeiten des Kinos immer wieder aufs Neue abgetastet werden.





























17.10.2019 | 17:00 | Medienwerkstatt Wien
In Anwesenheit der beiden Filmemacherinnen
■ NORA SWEENEY: BIRDS OF A FEATHER
2019, 19 min.
In einem Park in Glendale, Kalifornien, treffen sich ältere, armenische Männer, um gemeinsam Karten, Domino oder Backgammon zu spielen. Lachend, singend und diskutierend verwandeln sie den öffentlichen Raum in ein Tor zu ihren Herkunftsländern und verbringen gemeinsam die Zeit des Älterwerdens.
■ REBECCA BARON: DETOUR DE FORCE
2015, 30 min.
Ein faszinierendes Porträt des „thoughtographers” Ted Serios, eines dem Alkohol nicht abgeneigten Hotelpagen aus Chicago, der in den 1960er Jahren Aufsehen erregte, indem er mit seinen übersinnlichen Fähigkeiten seinen eigenen Geist auf hunderten Polaroids ablichtete.
17.10.2019 | 19:00 | Medienwerkstatt Wien
In Anwesenheit von Karl-Heinz Klopf, Claudia Larcher, Simona Obholzer, Katharina Swoboda, Raphael Reichl
■ LUIS GUTIÉRREZ ARIAS, JOHN HENRY THEISEN: IT’S GOING TO BE BEAUTIFUL
2018, 9 min.
■ KARL-HEINZ KLOPF: TESTA
2018, 18 min.
■ KATHARINA SWOBODA: UNTITLED (FLYING TREES)
2013, 3 min.
■ ADELE HORNE: QUIERO VER
2008, 6 min.
■ SIMONA OBHOLZER: -5°C 40% RF
2016–17, 7 min.
■ LAURA KRANING: DEVIL’S GATE
2011, 20 min.
■ CLAUDIA LARCHER: NOISE ABOVE OUR HEADS
2016, 4 min.
■ RAPHAEL REICHL: TTTTOUCH ME
2017, 3 min.
■ VICTORIA FU: TÉLÉVOIX 1
2017, 7 min.
■ ANTOINETTE ZWIRCHMAYR: IN SEINER FORM EINGESCHLAFEN
2016, 4 min.
CHICK STRAND: ARTIFICIAL PARADISE
1986, 13 min.
18.10.2019 | 18:30 | Blickle Kino Wien
In Anwesenheit von Friedl vom Gröller, Rosa John, Nathalie Koger, Dorit Margreiter, Sasha Pirker, Marlies Pöschl, Lotte Schreiber
■ DORIT MARGREITER: TRANSFER (MONUMENT VALLEY)
2016, 3 min.
■ JOIE ESTRELLA HORWITZ: ALEJANDRO & MIGUEL
2019, 9 min.
■ FRIEDL VOM GRÖLLER: ERWIN, TONI, ILSE
1968–69, 9 min.
■ ROSA JOHN: EXIL
2011/16, 3 min.
■ BRIGID MCCAFFREY: MAD MAMA, WHO CARES
2016, 12 min.
PAUSE
■ DAVID DE ROZAS: GIVE
2018, 16 min.
■ SASHA PIRKER & LOTTE SCHREIBER: EXHIBITION TALKS
2014, 9 min.
■ NATHALIE KOGER: WAS AUSGESTELLT WIRD
2008-12, 6 min.
■ MARLIES PÖSCHL: THE POOL
2014, 5 min.
■ JUAN PABLO GONZÁLEZ: LAS NUBES
2017, 20 min.
■ CHARLES BURNETT: WHEN IT RAINS
1995, 13 min.
Rebecca Baron lebt als Filmemacherin, Kuratorin und Künstlerin in Los Angeles und leitet derzeit das Film und Video-Department am California Institute of the Arts. In ihren Essayfilmen beschäftigte sie sich mit der Konstruktion von Geschichte und der Verbindung von Fotografie und Bewegtbild. Derzeit erforscht sie die Einflüsse von Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und dem Design von Datenbanken auf filmische Ausdrucksformen. Ihre Arbeiten wurden im Rahmen zahlreicher internationaler Biennalen, Festivals und Institutionen gezeigt: Documenta 12, New York Film Festival, Rotterdam Film Festival, British Film Institute, Centre Pompidou, Toronto Film Festival, London Film Festival, Viennale sowie im Whitney Museum of American Art. Sie erhielt Auszeichnungen wie das Guggenheim Fellowship (2002) und das Fellowship des Radcliffe Institute for Advanced Study (2007). Das Österreichische Filmmuseum widmete Rebecca Baron 2010 eine Retrospektive. rebeccabaron.com/
Nora Sweeney, geboren 1985 in Cincinnati, Ohio, lebt als Filmemacherin und Fotografin in Los Angeles. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit kulturellen Traditionen, dem Thema Arbeit und migrantischen Communities in den USA. Sie studierte am Oberlin College (BA) und am California Institute of the Arts (M.F.A in Film/Video). Ihre Filme wurden im Kontext folgender Festivals und Institutionen präsentiert: Redcat, Antimatter International Film and Media Arts Festival, Chicago Underground Film Festival, Milwaukee Underground Film Festival und dem Athens International Film + Video Festival. Beim Black Maria Film and Video Festival gewann sie mit ihrem Film Something Like Whales den Jury-Preis. Sie unterrichtet derzeit am California Institute of the Arts, dem Long Beach City College und am Pierce College. norasweeney.com
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