Frozen Frame / Turning Frame

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Ausstellungsansicht, „Frozen Frame / Turning Frame“, Pinacoteca, Wien, 2015. Marlies Pöschl. Foto: Thomas Ries
Eine Ausstellung in Kooperation mit der VIENNA ART WEEK

■ DATUM:

18.-22.11.2015

■ ORT:

Pinacoteca, Große Neugasse 44/2, 1040 Wien

■ KONZEPT UND REALISATION:

Nathalie Koger

■ KÜNSTLERINNEN:

Iris Blauensteiner, Nathalie Koger, Lydia Nsiah, Simona Obholzer, Christiana Perschon, Marlies Poeschl, Katharina Swoboda und Bernhard Staudinger
Die Ausstellung untersucht, wie sich Bewegtbilder zu prägnanten Schlüsselbildern verdichten und dadurch narrative Bedeutungen verschieben oder transformieren können.

Bewegtbilder verdichten sich im Gedächtnis häufig zu wenigen prägnanten Momenten, die als Schlüsselbilder haften bleiben. In Form eingefrorener Frames entfalten sie eine besondere Eindringlichkeit, die affektiv auf die Rezipient*innen übergreift. Zugleich bergen sie das Potenzial, narrative Verläufe innerhalb filmischer Wirklichkeiten zu verschieben, neu zu akzentuieren oder gänzlich umzudeuten.
Ausgehend von diesen Überlegungen versammelt die Ausstellung Materialien, Einblicke in künstlerische Arbeiten sowie Neuformulierungen aus dem Arbeitskorpus von Künstler*innen der The Golden Pixel Cooperative. Sie versteht sich als eine Annäherung an filmische Prozesse jenseits linearer Erzählstrukturen und als Untersuchung der Frage, wie einzelne Bildmomente Bedeutungen verdichten und transformieren können.
Die Ausstellung markierte zugleich den Auftakt der von The Golden Pixel Cooperative ab 2016 konzipierten Veranstaltungsreihe „Bleiben wir realistisch“.