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Aneignung ist ein Bildungsprozess, in dem sich das Verhältnis zum Appropriierenden und der/die Appropriierende verändern. Wodurch genau diese Veränderung entsteht und was sie hervorbringt, wird diese Reihe anhand künstlerischer Arbeiten, die der Appropriation Art zuzurechnen sind, erörtern und beschreiben. Der Schwerpunkt liegt hier auf Arbeiten mit performativem und/oder dokumentarischem Charakter. Die oral history , die Rezeptionsgeschichte der ursprünglichen Werke, wird dabei zu einem zentralen Referenzpunkt.
Alexandra Pirici und Manuel Pelmus vertraten Rumänien auf der 55th Venice Biennial im Jahr 2013: Sie formulierten ihren Beitrag als Erfahrung und überführten Objekte in Handlungen. In „An Immaterial Retrospective of the Venice Biennal“ ließ eine Gruppe von Performer*innen täglich und wiederholt die Geschichte der Biennale Revue passieren und übersetzte frühere Beiträge, wodurch persönliche und kollektive Erinnerungen angestoßen wurden. In dieser Präsentation und diesem Workshop reflektiert Manuel Pelmuş den Prozess, die Umsetzung und die Erfahrungen bei der Arbeit an diesem Projekt sowie an weiteren Arbeiten.





Manuel Pelmus ist ein Choreograf aus Bukarest. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt, zuletzt unter anderem in der Tate Modern und der Tate Liverpool (2016), im Museum Ludwig (2016), bei der Off-Biennale Budapest sowie bei der Kiew Biennale.
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